Marcel Polin - Über das allmähliche Entstehen von Farbe und Form
Ausstellung vom 30. Oktober – 4. Dezember 2026
Vernissage am Freitag, 30. Oktober 2026 von 18 – 21 Uhr
Sonderöffnungszeiten zur Art Cologne:
Rundgang Köln Galerien am
Dienstag, den 3. November 2026 von 18 – 21 Uhr
Samstag, den 7. November 2026 von 10 – 13 Uhr
Sonntag, den 8. November 2026 von 10 – 13 Uhr
Finissage am Freitag, 4. Dezember 2026 von 18 – 21 Uhr
_____________________________________________
„Je suis un peintre qui peint ses émotions. Mais je leur donne un cadre.“
(Ich bin ein Maler, der seine Emotionen malt, aber ich gebe ihnen einen Rahmen.)
Marcel Polin
Der in Paris lebende Maler Marcel Polin tastet sich mit gestischen Bewegungen an seine Leinwände heran. Er benutzt Farbreste aus früheren Gemälden, die er in Beziehung setzt bis sie sich fügen. Sobald sich ein Farbkonzept erschliesst, schleift er die Leinwand ab und trifft neue Entscheidungen. Formen entstehen aus der Macht der Farbe – Blöcke, Streifen, Linien, die öffnen, schliessen oder verbinden und dann wiederum die Farbkomposition beeinflussen. Gestik und Experiment sind Grundlage für den Schaffensprozess – das Ergebnis sind konstruktivistische, oft komplizierte Gebilde mit eigenwilligen, überraschenden Farbzusammenstellungen.
Die Werke von Marcel Polin präsentieren sich mit einer angenehmen Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Man muss in die Gemälde eintauchen, um Farbe und Komposition zu erfassen. Jede Fläche, Linie, Farbwahl ist wohl gesetzt, sorgt für Tiefe und Komplexität.
Auf die Frage, ob Marcel Polin sich an bestehende Farbtheorien anlehnt, antwortet er:
„Ich versuche, meine eigene Sicht der Farbe zu haben. Ich misstraue allen Theorien.“